Wie erstelle ich einen Bitcoin-Sparplan?

Die letzten Artikel auf meinem Blog handelten davon, wieso wir Bitcoin benötigen, was Bitcoin überhaupt ist und wieso es (wahrscheinlich) ein besserer Wertspeicher als Gold ist. Wenn das jetzt alles überzeugend war, stellt sich nun die Frage wie man am besten in Bitcoin investiert.

Aus dem Aktienmarkt sind seit längerem schon sogenannte Sparpläne bekannt: man investiert regelmäßig (meist) kleinere Beträge und akkumuliert über längere Zeit ein größeres Guthaben. Diese Vorgehensweise empfiehlt sich ebenfalls für Bitcoin.

In diesem Artikel soll es nun darum gehen, wieso sich Sparpläne bei Bitcoin insbesondere für Einsteiger lohnen, welche Rolle der sogenannte Durchschnittskosteneffekt dabei spielt und schlussendlich wie ihr konkret einen Bitcoin-Sparplan anlegt.

Was ist DCA bzw. der Durchschnittskosteneffekt?

Tägliches Trading, Analyse der Preischarts oder ständig den Preis beobachten – das sind für viele die spannendsten Möglichkeiten, um in eine Anlageklasse zu investieren. Viele Menschen sehen darin Spannung, Nervenkitzel und vor allem das große Geld, aber meist endet es mit Enttäuschung und einem dicken Verlust.

Tägliches Trading, Chartanalyse und versuchen den niedrigsten Preis zu erwischen – so kann man auch in Bitcoin investieren und tagtäglich eine Abwechslung von Spannung, Freude und Enttäuschung erleben. Aber insbesondere für Menschen die erst in ein Thema neu investieren möchten ist dieser Ansatz überhaupt nicht empfehlenswert. Deshalb möchte ich euch lieber eine langweilige und einfachere Methode vorstellen, das sogenannte Dollar-Cost-Averaging.

Bei Dollar-Cost Averaging (kurz DCA) handelt es sich um eine Investmentstrategie, mit der man durch einen Sparplan regelmäßig (kleine) Beträge in eine Anlageform investiert. Das Ziel davon ist, die großen preislichen Schwankungen einer Anlageklasse langfristig auszugleichen und langfristig Anteile anzuhäufen.

Die Idee die hinter dieser Strategie steckt, ist der sogenannte Durchschnittkosteneffekt. Durch die regelmäßige Investition kauft man immer zu unterschiedlichen Preisen, also einmal wenn der Preis aktuell nach unten geht und dann wieder wenn er ansteigt. Wenn der Preis niedriger ist, dann erhält man für den gleichen Beitrag einen größeren Anteil an Aktien, Bitcoin oder Ähnlichem. Wenn der Preis wieder ansteigt erhält man für den gleichen Betrag dann eine kleinere Menge.

Langfristig soll sich dadurch einen durchschnittlich, geringerer Kaufpreis ergeben als bei einmaligen Investitionen, da zu unterschiedlichen Zeitpunkten gekauft wird. Insbesondere bei einem fallenden Markt ist diese Strategie besonders geeignet, da man immer wieder zu niedrigeren Preisen einkauft und somit gute Chancen hat den tiefsten Preis zu erwischen. 

Natürlich ist es richtig, dass wenn man eine einmalige Investition zum perfekten Zeitpunkt (beim niedrigsten Preis) investiert, auch den höchsten Gewinn erreichen kann. Diesen Zeitpunkt des Marktes zu erreichen ist aber sehr schwer und die wenigstens Menschen schaffen dies. Es gibt auch einige Meinung, dass DCA mehr Nachteile mit sich bringt und es sinnvoller ist einmalige Investitionen zu tätigen. Dies hier weiter auszuführen würde jetzt aber den Rahmen sprengen. Wenn ihr noch etwas mehr darüber lesen möchtet, dann kann ich diesen oder diesen Artikel empfehlen. 

Die Eigenschaften von DCA sind insbesondere für Einsteiger von Vorteil.

Ich selbst benutze nur noch einen Sparplan, um in Bitcoin zu investieren, denn der Aufwand ist dadurch sehr gering und man gewinnt eine Menge an Zeit. Durch die regelmäßige Investitionen entfallen die täglichen Blicke auf den Preis, die Preisentwicklung und die Beschäftigung damit, wann denn der beste Zeitpunkt zum Investieren ist. Das erspart einem sehr viel Zeit, die bspw. zur Weiterbildung im Bereich Bitcoin genutzt werden kann.

Außerdem entfallen sämtliche Emotionen beim Kauf von Anteilen. Durch die (am besten automatischen) regelmäßigen Käufe, kommt man nie in die Gefahr, aus Angst vor weiter fallenden bzw. steigenden Preisen nicht zu kaufen oder auf eine bessere Möglichkeit zu warten. 

Zudem fragen sich viele Einsteiger, wann der beste Zeitpunkt ist mit der Investition zu beginnen. Da bei einem Markt eigentlich niemand voraussagen kann, in welcher Phase wir uns gerade befinden und insbesondere nicht bei einer so jungen Anlageklasse wie Bitcoin, empfiehlt es sich einfach mit der Investitionen anzufangen. Durch DCA wird sich der Kaufpreis langfristig ausgleichen.

Wie oft und wieviel man in eine Anlageform über einen Sparplan investieren sollte, hängt immer von den persönlichen finanziellen Möglichkeiten und Risikopräferenzen ab. Investiert immer so viel, wie ihr bereit seid auch zu verlieren und auch nur in solchen Abständen, wie es die Einnahmen zulassen.

Insgesamt gesehen ist DCA wahrscheinlich die langweiligste Methode, um langfristig in eine Anlageform zu investieren. Der Sparplan wird einmal aufgesetzt und der Rest wird automatisch erledigt.

Bitcoin und DCA

Wir haben gesehen, dass DCA einige Vorteile mit sich bringt und die passen perfekt auf Bitcoin. Bitcoin ist eine sehr junge Anlageklasse und besitzt noch ein sehr kleines Marktvolumen, deshalb ist die Volatilität (die Schwankung des Preis) noch sehr stark und wir sehen große Preisschwankungen innerhalb von kurzer Zeit.

Bitcoin besitzt eine enorm hohe Volatilität. Der Preisverlauf zwischen 07/17 und 12/19.

Deshalb ist der Versuch den Markt bei Bitcoin richtig vorherzusagen noch schwieriger und einen guten Markteinstieg zu finden eigentlich ausgeschlossen. Aus diesem Grund bietet sich DCA in einem so volatilen Markt besonders an und der genau Markteinstieg spielt keine große Rolle, man sollte einfach damit beginnen.

Auch bei den Beträgen und Intervallen eines Sparplans sollte man sich keine so großen Gedanken machen. Empfehlenswert ist es, mit sehr geringen Beträgen zu beginnen und unterschiedliche Zeiträume auszutesten, um den für euch passenden Sparplan herauszufinden. Mit mehr Erfahrung könnt ihr dann euren Sparplan so anpassen, wie er am besten zu eurer Situation und Persönlichkeit passt.

Mit kleineren Beträgen und kürzeren Zeiträumen zwischen den Käufen kann man natürlich kurzfristige Preisabfälle besser mitnehmen, andererseits sind mit größeren Summen und kleineren Abständen mehr Anteile bei niedrigen Preisen zu erwerben. Einen guten Anhaltspunkt, um zu sehen wie die unterschiedlichen Strategien in der Vergangenheit funktioniert haben, gibt euch die Webseite Bitcoin Saving Calculator. Hier kann man simulieren, wie DCA bei Bitcoin in unterschiedlichen Zeiträumen funktioniert hätte. Man hat dabei die Möglichkeit die investierten Beträge, die Zeitpunkte sowie den Startpunkt der Investitionen festzulegen. Anschließend erhält man genaue Daten über den bis heute investierten Betrag, die erhaltenen Bitcoin sowie den aktuellen Wert der Investition.

Die Entwicklung, wenn du seit 1. August 2017 wöchentlich 50 US Dollar in Bitcoin investiert hättest.

Mit diesem Tool könnt ihr ganz einfach einmal ausprobieren, wie sich eure Investitionen in der Vergangenheit entwickelt hätten und dadurch vielleicht eure eigene Strategie etwas anpassen.

Jetzt haben wir bereits gesehen, dass sich die DCA-Strategie auch wunderbar für Bitcoin eignet und ihr habt vielleicht schon festgelegt, in welchen Intervallen ihr welche Beträge in Bitcoin investieren möchtet. Im nächsten Schritt geht es nun darum, wie man am einfachsten einen Bitcoin-Sparplan einrichtet.

Wie richte ich einen Bitcoin-Sparplan ein?

Im Folgenden möchte ich euch zwei Varianten vorstellen, wie ihr einen automatisierten Bitcoin-Sparplan einrichten könnt. Zuvor müssen wir aber noch einen kurz Blick darauf werfen, welche unterschiedliche Arten an Exchanges existieren, auf denen man Bitcoin kaufen kann und was man bei der Sicherheit sowie Aufbewahrung beachten muss.

Custodial und Non-Custodial Exchanges

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, um einen Bitcoin-Sparplan einzurichten. Zunächst muss man aber kurz verstehen, dass zwei unterschiedliche Arten von Exchanges existieren: Custodial und Non-Custodial Exchanges. Der Unterschied zwischen den beiden ist, dass Custodial Exchanges das Guthaben in Euro oder Bitcoin online aufbewahren, heißt man besitzt bei diesen ein eigenes Benutzerkonto und auf diesem „lagert“ das eingezahlte Guthaben. Der Ablauf hierbei ist meist, dass man sein Online-Guthaben durch Überweisung mit Euro auflädt und dann darüber Bitcoin kauft. Anschließend kann man diese Bitcoin wieder auf ein eigenes Wallet transferieren.

Im Gegensatz dazu speichern Non-Custodial Exchanges keine Guthaben von euch und deshalb benötigst du dort meist auch kein Benutzerkonto. Zum Kauf von Bitcoin überweist man den Betrag in Euro direkt an die Exchange und die Bitcoin werden direkt eingekauft. Die Bitcoin werden anschließend von der Exchange nicht gelagert, sondern man muss angeben, wohin diese übertragen werden sollen.

Mit beiden Exchange-Arten lassen sich derzeit Bitcoin-Sparpläne anlegen und beide besitzen jeweils Vor- und Nachteile. Auf diese werden wir später genauer eingehen.

Sicherheit und Aufbewahrung von Bitcoin

Über das Thema Sicherheit und Aufbewahrung von Bitcoin könnte man ein ganzes Buch schreiben, deshalb hier nur kurz der wichtigste Grundsatz

                                            „Not your keys, not your Bitcoins!“ 

Was versteht man darunter? Grundsätzlich speichert man keine Bitcoins auf einer Wallet, sondern nur die Private Keys, die einem erlauben die auf dem dazugehörigen Public Key gespeicherte Bitcoin zu transferieren. Wenn ihr also Bitcoin über eine Exchange gekauft habt, dann liegt der Private Key online auf der Exchange. Bei einem kriminellen Angriff auf die Exchange kann es passieren, dass eure Private Keys gestohlen werden und ihr keinen Zugriff mehr auf euer Bitcoin-Guthaben habt. Das zentrale Lagern der Private Keys der Kunden auf den Servern der Exchanges ist für Angreifer daher ein gefundenes Fressen.

Aus diesem Grund ist es wichtig, dass ihr eure Private Keys immer in einem eigenen Wallet speichert. Am besten eignet sich dafür ein sogenanntes Hardware-Wallet, denn nur so habt ihr vollen Zugriff auf eure Bitcoinschlüssel. Deshalb gilt: Wenn ihr Bitcoin auf einer Exchange einkauft, dann transferiert diese so schnell wie möglich auf euer Wallet! Zum Thema Sicherheit und Aufbewahrung von Bitcoin kann ich euch diese Artikel von Crypto Monday empfehlen.

Der zweite Punkt ist, dass man Bitcoin-Adressen, also Public Keys, nicht mehrmals verwenden sollte. Bitcoin-Adressen sind im Gegensatz zu den bekannten Kontonummern nicht dafür gedacht einer Person zugeordnet zu sein und sich nicht zu ändern, sondern sind Adressen, um Bitcoin durch Transaktionen zu empfangen.

Die Wallet, in der ihr eure Private Keys speichert, kann nämlich mehrere Bitcoin-Adressen generieren, bei denen aber alle Transaktionen am gleichen Ort landen. Durch die mehrmalige Verwendung einer Adresse können nämlich Transaktionen nachverfolgt werden, da Beträge immer wieder auf der gleichen Adresse eingezahlt werden. Andreas Antonopoulos hat in diesem Video sehr gut beschrieben, warum man Bitcoin-Adresse nicht mehrmals verwenden sollte:

Verwendet man nun doch Adressen mehrmals sollte man sich mit  sogenannten Mixing Services wie Coinjoin beschäftigen. Hierzu gibt einige Videos von Andreas Antonopoulos (hier & hier) oder auch Artikel dazu.

Nachdem wir jetzt gesehen haben, welche Arten von Exchanges existieren und was man bei der Sicherheit beachten muss, können wir nun beginnen einen Sparplan anzulegen. Dafür zeige ich euch im nächsten Abschnitt Schritt für Schritt wie ihr einen Sparplan anlegen könnt.

Variante #1: Der halbautomatisierte Sparplan mit Bitpanda

Die erste Variante ist ein Sparplan mit der Exchange Bitpanda. Diese Exchange bietet die Möglichkeit regelmäßig und automatisch in Bitcoin zu investieren. Hierfür hinterlegt man seine Kreditkarte und legt fest in welchen Intervallen und mit welchen Beträgen in Bitcoin investiert werden soll.

Und hier kommt der Punkt, wieso dieser Sparplan nur halbautomatisiert ist, denn Bitpanda ist eine Custodial Exchange. Diese lagert die Bitcoins für euch auf ihren Wallets. Das hat natürlich auf der einen Seite den Vorteil, dass ihr zunächst kein eigenes Wallet auf eurem Computer oder ein Hardware-Wallet zulegen müsst. Wie aber bereits erwähnt ist dies aus dem Blick der Sicherheit das größte No-Go, da Online-Exchanges für Kriminelle das perfekte Angriffsziel darstellen. Deshalb müsst ihr unbedingt manuell eure Bitcoins (bzw. die Private Keys) auf euer Wallet transferieren, um diese sicher zu lagern. Hierfür könnt ihr euch dann für ein Wallet eurer Wahl entscheiden. Zudem besteht der Vorteil darin, dass ihr immer wieder eine neue Bitcoin-Adresse in eurem Wallet generieren lassen könnt und ihr somit niemals eine Adresse doppelt verwendet.

Um den Sparplan anzulegen müsst ihr euch zunächst bei Bitpanda registrieren (denkt bitte daran, die Zwei-Faktoren-Authentifizierung zu aktivieren) und anschließend mit eurem Reise- oder Personalausweis verifizieren. Wenn ihr Schwierigkeiten bei der Registrierung habt findet ihr bspw. hier eine Anleitung dazu. Anschließend könnt ihr euren Sparplan ganz einfach anlegen. Wie ihr das Schritt für Schritt macht macht, zeige ich euch im folgenden Abschnitt. Klickt einfach auf die einzelnen Reiter und ihr seht die detaillierte Beschreibung zum jeweiligen Schritt.

Wenn ihr euch bei Bitpanda erfolgreich registriert und verifiziert habt, dann findet ihr auf eurer Startseite den Hinweis auf die Erstellung eines neuen Sparplans. Dafür klickt ihr dann einfach auf den Button „Neuen Plan erstellen“.

Im nächsten Schritt könnt ihr dann die Kryptowährung auswählen, für die ihr einen neuen Sparplan anlegen möchtet. Wir wählen in diesem Fall natürlich Bitcoin.

Nun könnt ihr auswählen in welcher Währung ihr bezahlen wollt und welche Kreditkarte ihr benutzen möchtet. Die Gebühren bei der Bezahlung mit Kreditkarte betragen zusätzlich 1,5% zu den vorhanden Gebühren von BitPanda.

Im folgenden Schritt wählt ihr dann euren gewünschten Betrag für den Sparplan aus. Der Mindestsumme beträgt 25€ pro Einzahlung. Außerdem könnt ihr hier wählen wie häufig und in welchem Intervall der Sparplan ausgeführt werden soll.

Im letzten Schritt erhaltet ihr dann nochmal eine Übersicht mit euren Angaben. Anschließend könnt ihr den Sparplan erstellen. Bitpanda wird ab sofort zu eurem angegebenen Zeitpunkt den Betrag in Bitcoin investieren. Die Einstellung könnt ihr in eurem Benutzerkonto unter „Savings“ anpassen.

Bitpanda ist eine sogenannte Custodial Exchange, sie lagert also eure Guthaben auf ihrer Plattform. Genau dies geschieht auch mit den Bitcoinanteilen die ihr euch euren Sparplan erworben habt. Dieses Guthaben müsst ihr unbedingt von der Börse auf eines eurer Wallets (am besten auf ein Hardware-Wallet) transferieren. Dies macht ihr am besten regelmäßig, damit der Betrag auf der Exchange nicht zu groß wird.

Bei Bitpanda klickt ihr hierfür auf der Startseite oben auf „Senden“ und folgt dann den Anweisungen.

 

Fazit

Nicht nur für Einsteiger ist das Investieren mit einem komplett automatisierten Sparplan zu empfehlen. Der Sparplan hat ganz klar Vorteile: Man erspart sich Zeit die man zur Weiterbildung nutzen kann, die Emotionen die häufig bei Investitionen eine Rolle spielen fallen komplett weg und man nutzt das Dollar-Cost-Averaging aus.

Die Einrichtung eines Sparplans ist mit mehreren Varianten möglich, die von der einfach zu handhaben und schnell einzurichten sind. Die Varianten haben unterschiedliche Vor- und Nachteile im Hinblick auf Sicherheit sowie Komfort. Mir ist aber auch aufgefallen, dass wir bei diesem Thema sehr am Anfang stehen, denn die Einrichtung eines Bitcoin-Sparplans und vor allem die Möglichkeiten seine Guthaben sicher aufzubewahren sollten in Zukunft noch einfacher werden, damit auch Menschen die weniger technikaffin sind, ohne Bedenken in Bitcoin investieren können. 

Wenn du noch mehr über Bitcoin erfahren möchtest, dann findest du auf meiner Seite noch weitere Beiträge sowie Listen zu PodcastsArtikelnBüchern und Videos zum Einstieg in das Thema Bitcoin. 

 

Auf meinem Twitter-Feed unter @bitcoinreadyde poste ich aktuelle Beiträge, Podcasts oder Videos zum Thema Bitcoin, die ich immer wieder entdecke.

Weiterführende Quellen

2 Antworten zu “Wie erstelle ich einen Bitcoin-Sparplan?”

  1. Zwei Ergänzungen:
    1. Wenn man getbittr den xtended public key gibt, kann getbittr natürlich alle bitcoin transaktionen sehen auf der wallet.
    Wenn man das nicht will, sollte man vll einen eigenen unter“account“ dafür nutzen.
    (anderer derivation path bei ledger und trezor auch „subaccount“ genannt).

    2. bei getbittr kann man die adresse eigentlich schon ändern, indem man sich einfach neu registriert (kann ruhig die gleiche email und handynummer sein).
    Ist halt ein sicherheitsfeature, dass jeder verwendungszweck unveränderlich einer adresse oder pubkey zugeordnet wird,

    1. Hallo Martin,

      vielen Dank für deinen Kommentar.

      Zu 1.) das ist natürlich richtig. Um komplett sicher zu gehen, empfiehlt es sich im Wasabi-Wallet einen Coinjoin durchzuführen. Dadurch sind die Bitcoin nicht mehr zurückzuverfolgen.

      2.) Da hast du natürlich vollkommenend Recht, das werde ich meinem Beitrag noch hinzufügen. Mir ging es nur darum, dass du deine bestehenden Sparplan nicht direkt bei GetBitte abändern kannst, sondern immer den Umweg über die Neuerstellung gehen musst.

      Viele Grüße aus Leipzig
      Jonas

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